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HEYLIGENSTAEDT Heynumill 3200-P CNC Portalfräsmaschine
Portalfräsmaschinen
Laichingen, Deutschland
HEYLIGENSTAEDT Heynumill 3200-P CNC Portalfräsmaschine
WALDRICH COBURG MC 2500 CNC Portalfräsmaschine
Portalfräsmaschinen
Rüsselsheim, Deutschland
WALDRICH COBURG MC 2500 CNC Portalfräsmaschine
Kekeisen PFW-T 4000/12 CNC Portalfräsmaschine
Portalfräsmaschinen
Laichingen, Deutschland
Kekeisen PFW-T 4000/12 CNC Portalfräsmaschine

Die Geschichte der Portalfräsmaschine reicht bis in die Anfänge des deutschen Maschinenbaus zurück. Mit der Gründung der ersten Maschinenfabrik 1848 in Chemnitz begann die systematische Entwicklung von Werkzeugmaschinen in Deutschland – darunter auch die ersten Portalfräsen.

Das grundlegende Arbeitsprinzip dieser Maschinenart blieb über Jahrzehnte erhalten, wurde jedoch kontinuierlich verfeinert. Ein entscheidender Entwicklungsschritt war die Einführung der Computertechnik: Zunächst kamen NC-gesteuerte Maschinen auf den Markt, wenig später folgten vollwertige CNC-Portalfräsmaschinen, die eine deutlich präzisere und flexiblere Bearbeitung ermöglichten.

Heute umfasst das Spektrum moderner CNC-Portalfräsen ein breites Leistungsspektrum – von kompakten Ausführungen für kleinere Bauteile bis hin zu Großmaschinen, deren Maschinentische Werkstücke mit mehreren Tonnen Gewicht aufnehmen können.

Portalfräsmaschinen gehören zu den leistungsstärksten Werkzeugmaschinen in der Industrie und ermöglichen die präzise Bearbeitung großer Werkstücke in Maschinenbau und Schwerindustrie.

Charakteristisch für die Portalfräse ist ihr markanter Aufbau: Ein höhenverfahrbarer Querbalken wird zwischen zwei Ständern gelagert und bildet so das namensgebende Portal. Diese Konstruktion definiert die maximale Werkstückbreite und verleiht der Maschine ihre außergewöhnliche Steifigkeit. Je nach Bauform sind die Ständer feststehend oder verfahrbar – am gebräuchlichsten ist die Variante mit verfahrbarem Spanntisch.

Besondere Stärken zeigt die Portalfräsmaschine bei der Bearbeitung großer Flächen, etwa beim Planfräsen ausgedehnter Platten. Viele Modelle verfügen zusätzlich über zwei Fräsköpfe an den Ständern, sodass Stirn- und Seitenflächen in einer einzigen Aufspannung gleichzeitig bearbeitet werden können.

Die starre Rahmenkonstruktion minimiert Vibrationen und ermöglicht Bearbeitungstoleranzen von bis zu 0,005 mm. Das wirkt sich direkt auf Maßhaltigkeit, Oberflächengüte und Zerspanungsleistung aus – und macht die Portalfräse zur bevorzugten Wahl überall dort, wo Genauigkeit und Effizienz gleichermaßen gefordert sind.

Portalfräsmaschinen kommen vor allem im Maschinenbau und der Schwerindustrie zum Einsatz. Ein typisches Beispiel ist die Bearbeitung von Stahlguss- und Graugussgehäusen für Getriebe – hier sind exakte Planflächen erforderlich, um die Gehäuse präzise an einen Motor anzuflanschen. Darüber hinaus eignen sich diese Maschinen hervorragend für die schwere Zerspanung anspruchsvoller Werkstoffe wie Werkzeugstahl und Titan.

In der modernen industriellen Fertigung dominieren heute CNC-Portalfräsmaschinen, da sie eine erhebliche Steigerung des Produktionsdurchsatzes ermöglichen. Für Betriebe, die ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern möchten, ist die CNC-Portalfräse daher ein zentrales Element einer leistungsstarken Fertigungsinfrastruktur.

Im Bereich der Portalfräsmaschinen und CNC-Portalfräsmaschinen haben sich einige Hersteller als besonders renommiert etabliert. Dazu zählen unter anderem FOREST-LINE, ZIMMERMANN, WALDRICH-COBURG, SNK und SCHIESS ASCHERSLEBEN sowie MAZAK, BOEHRINGER, MIKROMAT, TOS und KOLB.

Gebrauchte Portalfräsmaschinen sind eine wirtschaftliche Alternative zu Neumaschinen – ideal für Unternehmen, die leistungsstarke Zerspanungstechnik zu attraktiven Konditionen suchen. Auf dem Gebrauchtmaschinenmarkt findet sich regelmäßig ein breites Angebot verschiedener Hersteller und Baujahre, das sich für unterschiedlichste Bearbeitungsanforderungen eignet.