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KUKA KR 22 R1610-2 /SEL Handling Roboter
Schweißroboter
Wermelskirchen, Deutschland
KUKA KR 22 R1610-2 /SEL Handling Roboter

Schweißmaschinen ermöglichen das dauerhafte Verbinden von Werkstücken und sind ein zentrales Werkzeug in der Metallverarbeitung. Zunehmend etabliert hat sich darüber hinaus das Kunststoffschweißen.

Das Grundprinzip basiert auf thermischer Verschmelzung: An den Oberflächen der zu verbindenden Werkstücke werden punkt- oder nahtförmig gezielte Schmelzvorgänge eingeleitet. Bevor das Material abkühlt und erstarrt, werden die Fügepartner mit hohem Druck zusammengepresst – so entsteht eine dauerfeste, stoffschlüssige Verbindung, die sich nur durch zerstörende Verfahren wieder lösen lässt.

Neben dem klassischen Fügeschweißen kommen Schweißverfahren auch beim Auftragsschweißen oder beim Verschließen von Materialfehlern zum Einsatz. Für solche Anwendungen werden in der Regel handgeführte Schweißgeräte anstelle stationärer Schweißmaschinen verwendet.

Schweißtechnik wird vor allem in der Metallbearbeitung eingesetzt, um dauerhafte Verbindungen zwischen Werkstücken herzustellen. Grundsätzlich unterscheidet man dabei zwischen Schweißgeräten und Schweißautomaten.

Bei beiden Varianten erfolgt die Verbindung durch thermische Verschmelzung zweier Oberflächen. Schweißgeräte lassen sich flexibel und mobil einsetzen, während klassische Schweißautomaten stationär in eine Produktionslinie integriert sind und typischerweise in der Massenproduktion zum Einsatz kommen.

Aufbau und Konfiguration einer Schweißstation richten sich in der Regel nach den Blechdicken der zu verarbeitenden Werkstücke – ein entscheidender Faktor für die Qualität und Effizienz des Schweißprozesses.

Es gibt zahlreiche Schweißverfahren, die sich in Anwendungsbereich, Technik und erforderlicher Qualifikation erheblich unterscheiden. Ein Überblick über die wichtigsten Methoden:

Das Punktschweißen zählt zu den einfachsten Lichtbogenverfahren und wird vor allem in der Massenfertigung dünnwandiger Metallprodukte eingesetzt. Dabei werden vorgefertigte Teile in eine Schweißpresse eingespannt und unter Schmelzstrom miteinander verbunden. Für komplexe Bauteile wie Fahrzeugkarosserien kommen Punktschweißzangen zum Einsatz. In Verbindung mit Industrierobotern ist diese Methode besonders effizient und eignet sich sowohl für die vollautomatische Fertigung als auch für angelernte Fachkräfte.

Beim Gasschmelzschweißen wird der Grundwerkstoff durch eine Sauerstoff-Acetylen-Flamme aufgeschmolzen, während gleichzeitig ein Schweißstab kontinuierlich in die Schmelze eingeführt wird. Das Verfahren eignet sich besonders für das Auftragsschweißen – also zum Schließen von Hohlräumen, Unebenheiten oder Materiallücken – sowie für die Bearbeitung von Gussteilen.

Das Schutzgasschweißen gehört neben dem Lichtbogenschweißen zu den am weitesten verbreiteten Verfahren. Ein kontinuierlich zugeführtes Schutzgas verhindert, dass Sauerstoff an die Schweißstelle gelangt und Brandlöcher entstehen. Es stehen drei Varianten zur Verfügung: MIG (Metallschweißen mit inerten Gasen), MAG (Metallschweißen mit aktiven Gasen) und WIG (Wolfram-Inertgasschweißen). Schutzgasschweißgeräte sind sowohl als Handgeräte als auch als vollautomatische Anlagen erhältlich.

Für sehr dickwandige Werkstücke wie großformatige Rohre wird das UP-Schweißen (Unterpulverschweißen) eingesetzt. Anstelle eines Schutzgases wird dabei ein Pulver aus Eisenoxid auf die Schweißstelle aufgetragen. Dieses anspruchsvolle Verfahren erfordert eine hohe Qualifikation und Erfahrung. An das UP-Schweißen schließt sich in der Regel eine mehrstufige Qualitätsprüfung an, bei der die Dauerfestigkeit der Schweißnaht sorgfältig kontrolliert wird.

Im Bereich der Schweißtechnik haben sich einige Hersteller als besonders renommiert etabliert. Das Angebotsspektrum reicht von kompakten Punktschweißmaschinen im unteren Preissegment bis hin zu komplexen Schweißanlagen, die mehrere zehntausend Euro kosten können.

Zu den bekanntesten Herstellern von Schweißmaschinen und Schweißanlagen zählen:

  • ARO
  • DALEX
  • ESAB
  • KIEHNE
  • LINCOLN
  • MESSER
  • RÖWAC
  • ZINSER

Gebrauchte Schweißmaschinen dieser Marken gelten als zuverlässig und sind grundsätzlich eine empfehlenswerte Wahl.

Gebrauchte Schweißmaschinen aus Betriebsauflösungen, Räumungsverkäufen und Insolvenzen werden regelmäßig zu attraktiven Konditionen angeboten. Das Sortiment umfasst ein breites Spektrum industrieller Schweißtechnik in der Regel in gutem bis sehr gutem Zustand. Soweit möglich werden die Maschinen vor dem Verkauf auf ihre Funktionsfähigkeit geprüft – für mehr Transparenz und Sicherheit beim Kauf. Bei Fragen steht Ihnen unser kompetenter Kundenservice jederzeit beratend zur Seite.