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1. Kleinmaschinen für industrielle Anwendungen
Kleinmaschinen sind vielseitig einsetzbare Geräte und Handwerkzeugmaschinen, die in der Holzbearbeitung, Metallbearbeitung, Natursteinbearbeitung und vielen weiteren Bereichen zum Einsatz kommen. Da sie in der Regel kompakt und transportabel sind, lassen sie sich flexibel an unterschiedlichsten Einsatzorten nutzen – besonders im Bauwesen sind sie deshalb unverzichtbar.
- Universell einsetzbar in Holz-, Metall- und Natursteinbearbeitung sowie im Bauwesen
- Kompakte Bauweise ermöglicht mobilen Einsatz auf Baustellen und in Industriebetrieben
- Verfügbar als akkubetriebene Varianten für kabelunabhängiges Arbeiten
Zum festen Ausrüstungsinventar auf Baustellen und in Industriebetrieben gehören neben klassischen Werkzeugmaschinen auch Klimageräte, Raumentfeuchter und transportable Heizgebläse. In der Metallverarbeitung kommen zudem spezialisierte Hilfsmittel wie Anreißplatten, Arbeitstische und modulare Vorrichtungssysteme zum Einsatz – entweder aufgabenspezifisch gefertigt oder nach dem Baukastenprinzip flexibel nutzbar.
Elektrische Kleinmaschinen lassen sich grob nach Anwendungsbereich unterteilen: Für die Holz-, Naturstein- und Metallbearbeitung stehen Bohrmaschinen, Schleifmaschinen, Hobelmaschinen, Winkelschleifer sowie Spezialgeräte wie der Abbruchhammer zur Verfügung. Nahezu alle Modelle sind heute auch als akkubetriebene Ausführung erhältlich – lästige Kabel entfallen, und mit Wechselakkus lässt sich ein vollständiger Arbeitstag überbrücken.
Grundsätzlich wird zwischen Profimaschinen und Heimwerkergeräten unterschieden. Professionelle Modelle sind auf Dauereinsatz ausgelegt und zeichnen sich durch Hochleistungsakkus sowie eine ergonomische Gestaltung für ermüdungsfreies Arbeiten aus. Für gelegentliche Arbeiten bieten Heimwerkergeräte eine wirtschaftliche Alternative.
2. Kleinmaschinen: Einsatzgebiete und Praxisbeispiele
Kleinmaschinen kommen in nahezu allen Industriezweigen zum Einsatz. Besonders im Handwerk sind sie auf Baustellen und in Werkstätten unverzichtbar – ihre kompakte Bauweise ermöglicht eine präzise Bearbeitung auch bei anspruchsvollen Anpassarbeiten.
Ein anschauliches Praxisbeispiel liefert der Küchen- und Möbelbau: Einbauküchen und Einbaumöbel werden als Korpusmöbel zunächst in der Produktionsstätte vorgefertigt. Die einzelnen Schrankteile werden dabei mit Schraubzwingen fixiert, bevor Bohrungen durch beide Seitenwände gesetzt werden. Anschließend verbindet man die Wände mit speziellen Verbindungsschrauben – eine Arbeit, für die eine Bohrmaschine unverzichtbar ist.
Im nächsten Schritt werden Verblendungsleisten an den Seiten, der Decke und im Fußbodenbereich angebracht. Nach dem genauen Abmessen der jeweiligen Höhe oder Breite schneidet die Kreissäge die Blenden passgenau zu. Danach werden sie angebohrt und mit den äußeren Schrankteilen verschraubt – wofür sich ein Akkuschrauber besonders gut eignet.
3. Kleinmaschinen: Hersteller & Marken im Überblick
Im Bereich der Kleinmaschinen haben sich zahlreiche renommierte Hersteller etabliert. Zu den bekanntesten Marken zählen REMKO, ATIKA, KÄRCHER, GROTEMEIER, SMM Sondermaschinenbau, KUHN SCHWEIZ, ENGEL AUSTRIA, METABO, MAKITA, BOSCH, AEG, FEIN, TRUMPF und HILTI.
Gebrauchte Kleinmaschinen sind in einem breiten Spektrum erhältlich – von kompakten Elektrowerkzeugen bis hin zu spezialisierten Industriegeräten. Trotz ihres Alters sind viele dieser Maschinen voll funktionstüchtig und bieten eine wirtschaftliche Alternative zu Neugeräten.