ZEISS CRAMET CNC Koordinatenmessmaschine
- Artikelnummer
- 26007-883
- Maschinenart
- Koordinatenmessmaschinen
- Hersteller
- ZEISS
- Typ
- CRAMET CNC
- Standort
- Laichingen, Deutschland
- Verfügbarkeit
- sofort
- Preis
- Auktionsartikel
- Abmessungen (LxBxH) ca.
- 2750 x 2100 x 2900 mm
- Gewicht ca.
- 4.000 kg
Letzte Kalibrierung 2024 , Seriennummer 105363 , ausgestattet mit großen Sortiment an: Messköpfe , Renishaw-Taste , Kalibrierkugel ,d iverse Spannmittel und Dokumentationen. Abmessung der Messplatte ca. 2700x2100 , Messbereich X: 2000mm , Messbereich Y: 1200mm, Messbereich Z: 1500mm , Maximales Werkstücksgewicht insgesamt 1000Kg bei gleichmäßiger Verteilung. Weitere Details siehe Foto vom Handbuch.
- Demontage-/ Verladekosten
- 1.100 € - bindend
- Transportkosten
- nicht enthalten
- Lieferbedingungen
- Verladen auf LKW
- Zahlungsbedingungen
- nach Vereinbarung
Der Preis gebrauchter Messtechnik hängt von Geräteart, Messbereich, angegebener Genauigkeit, mitgeliefertem Tastsystem und Software, Kalibrierschein und Zustand ab. Transportkosten sind nicht enthalten; Liefer- und Zahlungsbedingungen stehen in jedem Inserat unter „Zusatzinformationen“. Planen Sie außerdem die Kalibrierung nach der Aufstellung am neuen Standort ein. In der Regel organisiert der Käufer den Transport; auf Wunsch prüft ReMach, ob der Versand organisiert oder unterstützt werden kann. ReMach unterstützt außerdem bei Demontage, Verladung und Exportpapieren.
Präzisionsmessgeräte brauchen eine konstante Temperatur, denn die Bezugstemperatur für Längenmessungen ist 20 °C (ISO 1) und Hersteller geben die Genauigkeit meist bei etwa 20 °C an. Außerdem sind Schwingungen und Staub zu vermeiden, weshalb Koordinatenmessgeräte meist in einem eigenen Messraum stehen. Manche Geräte, wie die MAHR MarShaft SCOPE, sind laut Hersteller auch für den Einsatz in der Fertigung ausgelegt.
Als Faustregel, die „goldene Regel der Messtechnik“, soll die Messunsicherheit deutlich kleiner als die Toleranz sein, üblich etwa 1/10 und höchstens etwa 1/5. Eine Toleranz von ±0,01 mm (Toleranzbreite 0,02 mm) erfordert zum Beispiel ein Messmittel mit etwa 0,002 mm Genauigkeit. Ein Messschieber reicht dafür nicht; nötig sind Bügelmessschraube, Messuhr oder ein genaueres Messgerät.
Kalibrieren heißt, ein Messmittel mit einem genaueren Normal zu vergleichen und die Abweichung zu dokumentieren; es ist nicht dasselbe wie Justieren. „Nicht kalibriert“ bedeutet, dass kein gültiger Kalibrierschein vorliegt: Das Gerät kann einwandfrei funktionieren, die Messergebnisse sind aber nicht nachgewiesen. Gebrauchte Messmittel sollten nach der Aufstellung und vor dem Einsatz in der Qualitätsprüfung kalibriert werden; wird ein akkreditierter Nachweis benötigt, ist das in Deutschland eine DAkkS-Kalibrierung.
Jedes Messmittel dient einer anderen Genauigkeit und Aufgabe. Der Messschieber misst Außen-, Innen- und Tiefenmaße schnell, ist aber am ungenauesten; Bügelmessschrauben und Innenmessgeräte messen Außendurchmesser und Bohrungen genau; Grenzlehren prüfen schnell Gut oder Ausschuss gegen die Toleranz in der Serie. Endmaße sind Längennormale zum Kalibrieren und Einstellen von Messmitteln mit Genauigkeitsklassen nach ISO 3650, während Profilprojektoren, optische Wellenmessmaschinen und Koordinatenmessgeräte (KMG) komplexe Teile und 3D-Messungen abdecken.
Unsere Dienstleistungen
- Inspektion & Bericht
- Demontage & Installation
- Globale Logistik
- Zoll- und Exportabwicklung
- Beschaffung & Bewertung
- Persönliche Beratung
1. Koordinatenmessmaschine: Definition & Einsatzbereiche
Eine Koordinatenmessmaschine ist ein hochpräzises Gerät der Qualitätssicherung, das zur messtechnischen Prüfung von Bauteilen und deren Maßhaltigkeit eingesetzt wird. Die Koordinatenmesstechnik ermöglicht eine äußerst genaue Dimensionskontrolle – in der Präzision lediglich von der Laservermessung übertroffen.
2. Koordinatenmessmaschine: Aufbau und Funktionsweise
Eine Koordinatenmessmaschine erfasst Bauteilgeometrien mit höchster Präzision – im Bereich von Zehntausendstel Millimetern. Im Kern besteht sie aus einem hochempfindlichen Tastkopf, der an einer Mehrachsen-Kinematik befestigt ist. Schon bei der kleinsten Berührung mit dem Bauteil gibt der Tastkopf ein Signal aus, das akustisch bestätigt wird. Aus den aufgezeichneten Bewegungen des Messarms berechnet das System die exakten Abmessungen des Prüfobjekts.
Der Tastkopf selbst ist mit einem Rubinstein bestückt – ein Material, das sich durch hohe Härte und Verschleißfestigkeit auszeichnet. Als sinnvolle Ergänzung empfiehlt sich ein Drehtisch, mit dem sich Radien, Rundheiten sowie Bohrungen und Drehteile zuverlässig vermessen lassen.
- Koordinatenmessmaschinen sind zentrale Instrumente der Qualitätssicherung und Maßhaltigkeit in der Fertigung.
- Typische Einsatzgebiete umfassen den Motoren- und Heizungsbau sowie die Präzisionsmechanik.
3. Einsatzgebiete der Koordinatenmessmaschine
Koordinatenmessmaschinen kommen überall dort zum Einsatz, wo höchste Maßgenauigkeit über Funktion und Lebensdauer eines Bauteils entscheidet.
Ein zentrales Anwendungsfeld sind Bauteile mit engen Passungen, die für einen einwandfreien mechanischen Betrieb unverzichtbar sind – etwa Wellen, Achsen und Lager. Aber auch statisch belastete Komponenten wie Muffen und Verbindungsstücke in verpressten Druckleitungen müssen exakt gefertigt sein. Solche Bauteile finden sich unter anderem im Heizungsbau und in der Chemieindustrie. Darüber hinaus werden Maschinenwerkzeuge mithilfe von Koordinatenmessmaschinen auf ihre Maßhaltigkeit geprüft.
Besondere Anforderungen stellen Werkstücke, die im Betrieb hohen Drehzahlen ausgesetzt sind und auf den Zehntausenstel Millimeter genau gefertigt sein müssen. Typische Beispiele sind Turbinenkomponenten in der Luftfahrt sowie Turbolader für Verbrennungsmotoren. Verlässliche Aussagen zur Lebensdauer solcher Hochleistungsbauteile lassen sich nur dann treffen, wenn ihre Maßhaltigkeit messtechnisch nachgewiesen ist.
4. Koordinatenmessmaschinen: Einsatz und Bedienung
Koordinatenmessmaschinen sind in der Serienfertigung nicht für eine 100-%-Prüfung geeignet, da ein einzelner Messvorgang mehrere Minuten in Anspruch nimmt. Wirtschaftlich sinnvoll lassen sie sich daher vor allem für definierte Stichproben einsetzen. In Verbindung mit einem durchdachten Qualitätssicherungssystem ermöglichen sie es, das Verlassen festgelegter Toleranzbereiche frühzeitig zu erkennen – etwa wenn Fräswerkzeuge allmählich verschleißen.
Da Koordinatenmessmaschinen hochwertige Präzisionsgeräte sind, ist besonders der Tastkopf sehr kostspielig und empfindlich. Fehlbedienungen können ihn leicht beschädigen oder zerstören. Aus diesem Grund dürfen ausschließlich qualifizierte Fachkräfte – wie Zerspanungs- oder Industriemechaniker – mit diesen Geräten arbeiten. Der Zugang für nicht autorisierte Personen ist durch geeignete Maßnahmen, beispielsweise einen Autorisierungsschlüssel, zuverlässig zu unterbinden.
5. Koordinatenmessmaschinen: Hersteller & Gebrauchtkauf
Führende Hersteller von Koordinatenmessmaschinen
Im Bereich der Koordinatenmesstechnik haben sich einige Unternehmen als besonders etabliert erwiesen. Zu den bekanntesten Marken zählen ZEISS, MEWELK, WENZEL, MITUTOYO und THOME – Namen, die seit Jahrzehnten für präzise Messtechnik auf höchstem Niveau stehen. Auch im Gebrauchtbereich überzeugen diese Hersteller durch robuste Verarbeitung und langfristige Zuverlässigkeit.
Gebrauchte Koordinatenmessmaschinen kaufen
Gebrauchte Koordinatenmessmaschinen namhafter Hersteller sind regelmäßig im Angebot und stellen eine kosteneffiziente Alternative zur Neuanschaffung dar. Das verfügbare Angebot wird fortlaufend aktualisiert, sodass sich ein regelmäßiger Blick lohnt.
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