WEISS WK-1700/70/5-S Klimaprüfschrank
- Artikelnummer
- 26023-1785
- Maschinenart
- Labortechnik
- Hersteller
- WEISS
- Typ
- WK-1700/70/5-S
- Baujahr
- 2007
- Standort
- Solingen, Deutschland
- Preis
- Auktionsartikel
- Abmessungen (LxBxH) ca.
- 2350 x 1400 x 2250 mm
- Gewicht ca.
- 600 kg
Weiss Klimaprüfschrank / Umweltsimulationsschrank WK-1700/70/5-S
Zum Verkauf steht ein Klimaprüf- bzw. Umweltsimulationsschrank von Weiss, Typ WK-1700/70/5-S. Die Anlage eignet sich für industrielle Prüf-, - und Entwicklungsanwendungen, bei denen Bauteile, Materialien oder Produkte unter definierten klimatischen Bedingungen getestet werden.
Das Gerät verfügt über einen großzügigen Prüfraum mit Sichtfenster und seitlicher Durchführung. Aufgrund seiner robusten industriellen Ausführung eignet sich der Prüfschrank insbesondere für Labor, Qualitätssicherung, Entwicklung und Produktion.
Technische Daten laut Typenschild:
Hersteller: Weiss Umwelttechnik GmbH / Weiss Technik
Typ: WK-1700/70/5-S
Auftrags-Nr.: 22607261
Geräte-Nr.: 59226072610040
Baujahr: 2007
Versorgung: 3/N/PE AC 400 V ±10 %, 50 Hz
Nennleistung: 26,0 kW
Nennstrom: 38,0 A
Kältemittel: R404A, 5,2 kg
Kältemittel: R23, 1,5 kg
max. ND/LP: 18 bar
max. HD/HP: 25 bar
Standdruck: 13 bar
- Demontage-/ Verladekosten
- 280 € - optional
- Transportkosten
- nicht enthalten
- Lieferbedingungen
- Verladen auf LKW
- Zahlungsbedingungen
- 100% Vorauskasse vor Abholung
Der Preis gebrauchter Messtechnik hängt von Geräteart, Messbereich, angegebener Genauigkeit, mitgeliefertem Tastsystem und Software, Kalibrierschein und Zustand ab. Transportkosten sind nicht enthalten; Liefer- und Zahlungsbedingungen stehen in jedem Inserat unter „Zusatzinformationen“. Planen Sie außerdem die Kalibrierung nach der Aufstellung am neuen Standort ein. In der Regel organisiert der Käufer den Transport; auf Wunsch prüft ReMach, ob der Versand organisiert oder unterstützt werden kann. ReMach unterstützt außerdem bei Demontage, Verladung und Exportpapieren.
Präzisionsmessgeräte brauchen eine konstante Temperatur, denn die Bezugstemperatur für Längenmessungen ist 20 °C (ISO 1) und Hersteller geben die Genauigkeit meist bei etwa 20 °C an. Außerdem sind Schwingungen und Staub zu vermeiden, weshalb Koordinatenmessgeräte meist in einem eigenen Messraum stehen. Manche Geräte, wie die MAHR MarShaft SCOPE, sind laut Hersteller auch für den Einsatz in der Fertigung ausgelegt.
Als Faustregel, die „goldene Regel der Messtechnik“, soll die Messunsicherheit deutlich kleiner als die Toleranz sein, üblich etwa 1/10 und höchstens etwa 1/5. Eine Toleranz von ±0,01 mm (Toleranzbreite 0,02 mm) erfordert zum Beispiel ein Messmittel mit etwa 0,002 mm Genauigkeit. Ein Messschieber reicht dafür nicht; nötig sind Bügelmessschraube, Messuhr oder ein genaueres Messgerät.
Kalibrieren heißt, ein Messmittel mit einem genaueren Normal zu vergleichen und die Abweichung zu dokumentieren; es ist nicht dasselbe wie Justieren. „Nicht kalibriert“ bedeutet, dass kein gültiger Kalibrierschein vorliegt: Das Gerät kann einwandfrei funktionieren, die Messergebnisse sind aber nicht nachgewiesen. Gebrauchte Messmittel sollten nach der Aufstellung und vor dem Einsatz in der Qualitätsprüfung kalibriert werden; wird ein akkreditierter Nachweis benötigt, ist das in Deutschland eine DAkkS-Kalibrierung.
Jedes Messmittel dient einer anderen Genauigkeit und Aufgabe. Der Messschieber misst Außen-, Innen- und Tiefenmaße schnell, ist aber am ungenauesten; Bügelmessschrauben und Innenmessgeräte messen Außendurchmesser und Bohrungen genau; Grenzlehren prüfen schnell Gut oder Ausschuss gegen die Toleranz in der Serie. Endmaße sind Längennormale zum Kalibrieren und Einstellen von Messmitteln mit Genauigkeitsklassen nach ISO 3650, während Profilprojektoren, optische Wellenmessmaschinen und Koordinatenmessgeräte (KMG) komplexe Teile und 3D-Messungen abdecken.
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