SCHULER P4 E2 SQ 1200 Mechanische Presse
- Artikelnummer
- 26007-40
- Maschinenart
- Mechanische Pressen
- Hersteller
- SCHULER
- Typ
- P4 E2 SQ 1200
- Baujahr
- 1964
- Standort
- Laichingen, Deutschland
- Verfügbarkeit
- sofort
- Preis
- Dieser Artikel ist verkauft
- Abmessungen (LxBxH) ca.
- 5300 x 2690 x 9300 mm
- Aufspannfläche des Maschinentisches
- 3500 x 1900 mm
- Durchgang zwischen den Ständern
- 3.600 mm
- Einbauhöhe max.
- 1.250 mm
- Gewicht ca.
- 360.000 kg
- Presskraft max.
- 1.200 t
- Seriennummer
- 63/10.2995-96
Presskraft: 1.200 t
Hub des Stößels: 600 mm
Stößelverstellung: 500 mm
Hubzahl: ca. 10 – 16 Hübe/min
Einbauhöhe: ca. 1.250 mm
Zieheinrichtung:
Ziehkissenkraft: ca. 240 t
Ziehkissenhub: ca. 250 mm
Druckluftauswerfer im Stößel:
Druck: ca. 95 t
Hub: ca. 150 mm
Tischgröße: ca. 3.500 x 1.900 mm
Schwere mechanische Exzenterpresse in robuster Doppelständerbauweise aus dem Hause Schuler, ausgelegt für den industriellen Einsatz sowie klassische Umform- und Ziehprozesse.
Die Maschine verfügt über eine Presskraft von 1.200 t mit einem festen Stößelhub von 600 mm sowie einer Stößelverstellung von 500 mm. Die Hubzahl liegt bei ca. 10 bis 16 Hüben pro Minute und ermöglicht einen flexiblen Einsatz je nach Anwendung.
Der Arbeitsbereich ist mit einer Tischgröße von ca. 3.500 x 1.900 mm ausgeführt und bietet ausreichend Platz für mittlere bis große Werkzeuge.
Besonders hervorzuheben ist der auffahrbare / verfahrbare Pressentisch, der ein komfortables Rüsten sowie einen effizienten Werkzeugwechsel ermöglicht und die Maschine optimal für den Einsatz mit schweren Werkzeugen auslegt.
Die integrierte Zieheinrichtung (Ziehkissen) mit ca. 240 t Druckkraft und 250 mm Hub ermöglicht anspruchsvolle Zieh- und Umformprozesse.
Zusätzlich ist die Presse mit einem Druckluftauswerfer im Stößel ausgestattet (ca. 95 t / 150 mm), was eine automatisierte Teileentnahme unterstützt.
- Transportkosten
- nicht enthalten
- Lieferbedingungen
- Ab Fundament
- Zahlungsbedingungen
- 100% Vorauskasse vor Abholung
Der Preis einer gebrauchten Presse hängt von Pressentyp, Presskraft, Tischgröße, Hub, Ziehkissen, Steuerung, Baujahr und Zustand ab. Transportkosten sind nicht im Maschinenpreis enthalten; Liefer- und Zahlungsbedingungen stehen in jedem Inserat unter „Zusatzinformationen“. Zusätzlich sollten Sie Aufstellung und Inbetriebnahme am neuen Standort einplanen. In der Regel organisiert der Käufer den Transport; auf Wunsch prüft ReMach, ob der Versand organisiert oder unterstützt werden kann. ReMach unterstützt außerdem bei Demontage, Verladung und Exportpapieren.
Vor der Wiederinbetriebnahme einer gebrauchten Presse müssen alle Schutzeinrichtungen geprüft werden: Lichtvorhänge oder Schutzgitter, Verriegelungen, der Not-Halt-Kreis und bei hydraulischen Pressen die Sicherheitsventile. In der EU ist EN ISO 16092 die maßgebliche Sicherheitsnorm für Pressen. Lassen Sie vor dem Betrieb am neuen Standort eine Sicherheitsbewertung durch einen Sachkundigen durchführen.
Eine Presse passt zu Ihrem Werkzeug, wenn Presskraft (in t bzw. kN), Tischgröße und Einbauhöhe für das Werkzeug ausreichen. Prüfen Sie außerdem den Hub und ein Ziehkissen, falls das Werkzeug zum Tiefziehen dient. Bei mechanischen Pressen bestimmt die Hubzahl pro Minute die Ausbringung.
Eine Werkstattpresse hat ein H- oder C-Gestell mit Hand- oder Elektrohydraulik und dient zum Ein- und Auspressen von Lagern und Buchsen sowie zum Richten in Instandhaltung und Reparatur. Eine Produktionspresse hat Tisch und Stößel zur Werkzeugaufnahme, Hubsteuerung, oft ein Ziehkissen und Sicherheitstechnik für die Serienfertigung. Für die Produktion wählen Sie nach Presskraft und Werkzeug, nicht nur nach der Kraft.
Bei einer hydraulischen Presse fördert eine Pumpe Öl in einen Zylinder; die Presskraft ergibt sich aus Öldruck mal Kolbenfläche. Sie bringt die volle Kraft über den gesamten Hub, Hub und Geschwindigkeit sind einstellbar, daher eignet sie sich für Tiefziehen, Umformen und Werkzeugeinarbeitung. Eine mechanische Presse (Exzenterpresse) arbeitet schneller mit festem Hub und erreicht ihre Nennkraft kurz vor dem unteren Totpunkt, ideal für Stanzen in großen Serien; eine Try-Out-Presse dient zum Einarbeiten von Werkzeugen vor dem Serieneinsatz.
Dieser Artikel ist verkauft
Unsere Dienstleistungen
- Inspektion & Bericht
- Demontage & Installation
- Globale Logistik
- Zoll- und Exportabwicklung
- Beschaffung & Bewertung
- Persönliche Beratung
1. Mechanische Presse: Definition und Funktionsweise
Eine mechanische Presse ist ein stationäres Umformwerkzeug, das den Pressvorgang mechanisch überträgt – typischerweise über Hebel, Kniehebel, Exzenter oder Drehspindel. Im Unterschied dazu arbeiten pneumatische Pressen mit komprimierter Luft, während hydraulische Pressen auf Druckflüssigkeiten setzen.
Mechanische Pressen kommen vor allem bei Prägearbeiten und mittleren Umformaufgaben zum Einsatz. Dank ihrer präzisen Kraftübertragung eignen sie sich besonders gut für die effiziente Serienfertigung kleiner und mittlerer Bauteile.
2. Aufbau mechanischer Pressen: Komponenten & Funktionsweise
Mechanische Pressen bestehen aus einem Ständerwerk, einer Hubmechanik, dem Presswerkzeug und einer Kraftquelle. Abgesehen von handbetriebenen Hebelpressen werden mechanische Pressen elektrisch angetrieben. Bei Exzenterpressen hält ein Schwungrad die Bewegung aufrecht, das über eine Pleuel-Exzenter-Mechanik und eine auslösbare Kupplung den Pressvorgang einleitet. Das auf- und abfahrende Pleuel überträgt die Kraft auf das Werkzeug. Kniehebelpressen nutzen einen Kniehebel, um das Werkzeug zusammenzudrücken, während Spindelpressen eine rotierende Drehspindel einsetzen, um die erforderliche Presskraft zu erzeugen.
Das Presswerkzeug ist das technisch anspruchsvollste und oft wertvollste Bauteil einer Presse. Als hochpräzise gefertigtes Spezialprodukt bildet es die Basis für die umformende Bearbeitung der Werkstücke. Elektrisch angetriebene mechanische Pressen – insbesondere Kniehebelpressen – erreichen sehr hohe Taktraten und eignen sich daher besonders für kleinteilige Prägearbeiten. Für einen effizienten Betrieb empfiehlt sich in diesen Fällen eine automatische Bestückung. Die Serienfertigung kleiner bis mittlerer Teile lässt sich auf mechanischen Pressen auch mit angelerntem Personal wirtschaftlich umsetzen. Ergänzende Ausstattungsoptionen wie ein Maschinenheber können den Arbeitsablauf deutlich erleichtern.
Manuell betätigte mechanische Pressen waren lange Zeit weit verbreitet, werden heute jedoch zunehmend durch automatisierte Fertigungsstraßen abgelöst. Dennoch gehören sie nach wie vor zum festen Maschinenpark vieler produzierender Unternehmen.
3. Einsatzgebiete mechanischer Pressen
Mechanische Pressen eignen sich besonders für Präge- sowie leichte bis mittlere Umformarbeiten. Im Vergleich zu hydraulischen Pressen ist ihre Presskraft begrenzt, was sie jedoch nicht weniger vielseitig macht. Rein manuell betriebene Ausführungen mit Hebelmechanik sind für besonders leichte Anwendungen konzipiert – etwa das Befüllen von Patronen. Elektrisch unterstützte Bauformen wie Exzenter-, Kniehebel- oder Spindelpressen erreichen mittlere Pressdrücke von bis zu 5.000 kN und decken damit ein breites Spektrum industrieller Einsatzmöglichkeiten ab.
4. Mechanische Pressen: Hersteller im Überblick
Mechanische Pressen mit hohen Taktraten und automatischer Bestückung zählen heute zu den gefragtesten Lösungen in der industriellen Fertigung. Zu den renommierten Herstellern gehören:
GECHTER
KRUPP
MAWI
SCHULER
SIEMPELKAMP
WEINGARTEN
Diese Anbieter stehen für langjährige Erfahrung und hohe Fertigungsqualität im Bereich mechanischer Pressen. Beim Kauf einer gebrauchten Maschine empfiehlt es sich, auf umfangreiches Bild- und Videomaterial zurückzugreifen, um den Zustand der Anlage vorab zuverlässig einschätzen zu können.