Maschinenschraubstock
Angebotsdetails
- Artikelnummer
- 26007-1297
- Maschinenart
- Maschinenschraubstöcke
- Hersteller
- ALLMATIC
- Typ
- T-REX 125
- Standort
- Laichingen, Deutschland
- Verfügbarkeit
- sofort
- Preis
- Auktionsartikel
Technische Details
- Abmessungen (LxBxH) ca.
- 250 x 130 x 150 mm
- Gewicht ca.
- 18 kg
Beschreibung
- Maschienenschraubstock mit Nullpunkt- Spannsystem, max. 30Nm, optimal für den Einsatz auf 5-Achs Bearbeitungszentren
Zusatzinformationen
- Demontage-/ Verladekosten
- 35 € - bindend
- Transportkosten
- nicht enthalten
- Lieferbedingungen
- Verladen auf LKW
- Zahlungsbedingungen
- nach Vereinbarung
Unsere Dienstleistungen
- Inspektion & Bericht
- Demontage & Installation
- Globale Logistik
- Zoll- und Exportabwicklung
- Beschaffung & Bewertung
- Persönliche Beratung
1. Maschinenschraubstock – Typen und Einsatz in der Industrie
Der Maschinenschraubstock ist ein unverzichtbares Spannelement, um Werkstücke aus Metall, Kunststoff oder Holz während der Bearbeitung sicher zu fixieren. Er kommt an einer Vielzahl von Werkzeugmaschinen zum Einsatz – von der Bohrmaschine bis zur Fräsmaschine. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen mobilen Ausführungen für den Baustelleneinsatz und stationären Modellen, die fest in einer Werkstatt oder Produktionshalle installiert sind.
- Maschinenschraubstöcke spannen Werkstücke zuverlässig ein und ermöglichen eine präzise Bearbeitung.
- Je nach Werkstücktyp und Anwendung stehen verschiedene Bauformen zur Verfügung.
- Die Geräte sind in der spanenden Fertigung sowie im Werkzeug- und Vorrichtungsbau weit verbreitet.
Bei Industriemaschinen, deren Werkzeuge oder Werkstücke rotieren, übernimmt ein Spannfutter die Fixieraufgabe – es nimmt sowohl Einsatzwerkzeuge wie Bohrer und Fräser als auch die zu bearbeitenden Teile direkt auf.
Im Vergleich zu einem einfachen Schraubstock zeichnet sich der Maschinenschraubstock durch eine deutlich höhere Fertigungsgenauigkeit aus. Neben manuell bedienbaren Modellen sind hydraulische und pneumatische Ausführungen erhältlich. Letztere bieten in der Regel höhere Spannkräfte, bessere Parallelität und eine gleichmäßigere Kraftübertragung. Für den Einsatz an NC- und CNC-Maschinen sind speziell abgestimmte Modelle in verschiedenen Größen und Ausstattungsvarianten verfügbar.
2. Maschinenschraubstock: Geschichte und Entwicklung
Der Maschinenschraubstock blickt auf eine lange Geschichte zurück, die eng mit der Entwicklung der ersten Werkzeugmaschinen verknüpft ist. Der Schraubstock selbst ist jedoch noch älter – bereits in Schmieden wurde dieses Werkzeug seit Jahrhunderten eingesetzt, und sein grundlegender Aufbau ähnelt noch heute dem modernen Maschinenschraubstock.
Im Laufe der Zeit wurden die Ausführungen deutlich präziser gefertigt und in verschiedenen spezialisierten Bauformen weiterentwickelt. Mit der Einführung der NC- und CNC-Technik hielten schließlich hydraulische und pneumatische Modelle Einzug in die Fertigung. Diese ermöglichen einen schnellen, automatisierten Werkstückwechsel und eröffnen den Einsatz vollständiger Bestückungssysteme, die direkt über die Maschinensteuerung bedient werden.
3. Maschinenschraubstock: Aufbau und Funktion im Überblick
Der Maschinenschraubstock besteht aus einem Grundkörper aus Gusseisen oder Stahl und zeichnet sich durch seinen präzisen, kraftvollen Spannmechanismus aus. Kernelemente sind die Spannbacken – eine davon ist fest im Grundkörper verankert, die andere lässt sich über eine Trapezgewindespindel mit Kurbel oder Stab stufenlos verstellen. Beide Backen sind auswechselbar konzipiert, sodass beschädigte Teile schnell und kostengünstig ersetzt werden können.
Grundsätzlich unterscheidet man zwei Bauformen: den Flaschen- und den Parallelschraubstock. Der Flaschenschraubstock – auch Schmiedeschraubstock genannt – verfügt über eine bewegliche Backe, die um einen unterhalb liegenden Bolzen dreht. Beim Öffnen entsteht so eine charakteristische V-Form zwischen den Backen und der Unterkonstruktion. Der Parallelschraubstock hingegen verbindet beide Backen über Spindel sowie Führ- und Gleitschiene starr miteinander, sodass der Winkel zwischen ihnen konstant bleibt. Leichtere Modelle lassen sich dank einer Klemmschraube flexibel an der Werkbank befestigen.
Das entscheidende Merkmal des Maschinenschraubstocks ist die Möglichkeit, Werkstücke präzise in Werkzeugmaschinen einzuspannen – etwa in Bohr- oder Fräsmaschinen, weshalb man auch von Bohr- oder Fräsmaschinenschraubstöcken spricht. Im Vergleich zu manuellen Varianten arbeiten diese Spannmittel deutlich genauer und können erheblich höhere Kräfte aufnehmen. Pneumatische und hydraulische Ausführungen eignen sich zudem für automatisierte Bearbeitungsprozesse, während CNC-Schraubstöcke gezielt in komplexen Fertigungsabläufen eingesetzt werden.
4. Maschinenschraubstöcke: Ausstattung und Einsatzgebiete
Maschinenschraubstöcke sind vielseitige Spannmittel, die in der spanenden Fertigung, im Werkzeugbau und im Vorrichtungsbau eingesetzt werden. Je nach Anwendungsbereich stehen verschiedene Baugrößen und Sonderausführungen zur Verfügung.
In der CNC-Bearbeitung kommen hydraulische oder pneumatische Ausführungen zum Einsatz, die eine weitgehende Automatisierung der Bearbeitungsprozesse ermöglichen. Spezielle Modelle für den Werkzeugbau lassen sich um den eigenen Mittelpunkt drehen und in definierten Winkeln ankippen – ein entscheidender Vorteil bei der Herstellung von Schnittwerkzeugen. Dort werden einzelne Segmente der Schnittplatte konisch gefräst und nach dem Härten in einem sehr kleinen Winkel angeschliffen. Die präzise Winkeleinstellung erfolgt mithilfe von Parallelendmaßen in Hundertstel-Millimeter-Abstufungen.
Einfache Parallelschraubstöcke eignen sich für allgemeine Zerspanungsarbeiten. Werkbankschraubstöcke dieser Art werden über eine Klemmschraube an der Arbeitsoberfläche befestigt und lassen sich optional mit Drehtellern, Klapp- oder Klapp-Lift-Vorrichtungen sowie dreh- und schwenkbaren Aufnahmen ausstatten. Das Öffnen und Schließen erfolgt manuell über eine Kurbel, die eine Gewindespindel antreibt. So lässt sich der Backenabstand stufenlos an die Werkstückgröße anpassen und die Spannkraft gezielt dosieren.
Zur Befestigung auf dem Werkzeugmaschinentisch dienen Nutschrauben und Nutsteine. Hochwertige Ausführungen – etwa Bohr- oder Fräsmaschinenschraubstöcke – ermöglichen eine Feinjustierung im Hundertstel-Millimeter-Bereich. Hydraulische Modelle lassen sich zudem mit automatischen Werkstückwechselsystemen oder kompletten Bestückungseinrichtungen kombinieren.
5. Maschinenschraubstöcke: Hersteller im Überblick
Zu den führenden Herstellern von Maschinenschraubstöcken zählen namhafte Unternehmen aus dem In- und Ausland:
- ALLMATIC
- AWM
- BEMATO
- BERNSTEIN
- HILMA
- LEINEN
- OPTIMUM
- RIDGID
- RÖHM
- RÖMHELD
- SANTOOL
- SMI WERKZEUGMASCHINEN
Gebrauchte Maschinenschraubstöcke renommierter Hersteller sind eine wirtschaftliche Alternative zu Neugeräten – ohne Abstriche bei Qualität und Präzision. Zu jedem Angebot stehen detaillierte Bilddokumentationen zur Verfügung, die eine fundierte Beurteilung des Zustands bereits im Vorfeld ermöglichen.
Häufig gestellte Fragen
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