AGIE AGIECUT PROGRESS 2 CNC Drahterodiermaschine
Angebotsdetails
- Artikelnummer
- 26007-118
- Maschinenart
- Drahterodiermaschinen
- Hersteller
- AGIE
- Typ
- AGIECUT PROGRESS 2
- Baujahr
- 2004
- Standort
- Laichingen, Deutschland
- Verfügbarkeit
- sofort
- Preis
- Auf Anfrage
Technische Details
- Abmessungen (LxBxH) ca.
- 2200 x 1650 x 2250 mm
- Achsverfahrweg X-Achse
- ≥ 350 mm
- Achsverfahrweg Y-Achse
- ≥ 250 mm
- Achsverfahrweg Z-Achse
- ≥ 256 mm
- Gewicht ca.
- 2.580 kg
- Steuerung
- CNC/SPS
Beschreibung
AGIE AGIECUT PROGRESS 2
Drahterodiermaschine
Werkstückhöhe: ca. 250 mm
Werkstückgewicht: ca. 400–500 kg
Tischgröße: ca. 600 x 400 mm
Anschlussspannung 3 × 400 V, Frequenz 50 Hz, Leistung 12.1 kVA, Nennstrom 17.5 A, Kurzschlussstrom 10 kA.
Drahterodier Technologie, automatische Drahtzufuhr, hydraulische Systeme, stabile Konstruktion.
Bedienpanel, Not-Aus, Sensorüberwachung.
Zusatzinformationen
- Transportkosten
- nicht enthalten
- Lieferbedingungen
- Ab Fundament
- Zahlungsbedingungen
- 100% Vorauskasse vor Abholung
Unsere Dienstleistungen
- Inspektion & Bericht
- Demontage & Installation
- Globale Logistik
- Zoll- und Exportabwicklung
- Beschaffung & Bewertung
- Persönliche Beratung
1. Drahterodiermaschine: Funktion und Einsatzbereiche
Eine Drahterodiermaschine ist eine hochpräzise Industriemaschine, die komplexe Formen und Strukturen mit höchster Genauigkeit in Metallplatten einarbeitet. Sie kommt vor allem bei der Herstellung von Press- und Spritzgussformen, Profilmasken und Matrizen zum Einsatz. Ohne diese Technologie wäre moderne Massenproduktion in der Metallumformung und Kunststoffverarbeitung kaum denkbar.
2. Drahterodiermaschinen: Präzision durch Funkenerosion
- Präzises Einarbeiten von Formen und Strukturen durch elektrischen Materialabtrag
- Grundlage für die Serienproduktion im Bereich Metallumformung
- Herauslösen von Material mittels Draht und kontrolliertem Stromfluss
Dass Funkenschläge Spuren auf metallischen Oberflächen hinterlassen, war seit den Anfängen der Elektrizitätsforschung bekannt. Die abtragende Wirkung elektrischer Lichtbögen wurde jedoch erst 1770 durch den englischen Wissenschaftler Joseph Priestley eingehend untersucht. Es sollte noch über 170 Jahre dauern, bis aus dieser Entdeckung ein industriell nutzbares Verfahren entstand.
Die russischen Wissenschaftler B. R. und N. I. Lazarenko erforschten in den 1940er-Jahren die gezielte Bearbeitung von Metalloberflächen mithilfe von Lichtbögen und der dabei entstehenden Funkenerosion. Sie schufen damit die technologischen Grundlagen für den weiteren Einsatz dieser Methode. 1969 kam schließlich die erste Drahterodiermaschine auf den Markt – und ist seitdem fester Bestandteil des Maschinenparks in der Werkzeugherstellung.
3. Drahterodieren: Präziser Materialabtrag mit Strom
Das Prinzip der Erosion ist gewissermaßen die Umkehrung des Auftragsschweißens. Anstatt Material auf ein Werkstück aufzutragen, löst eine Drahterodiermaschine mithilfe eines dünnen Drahtes und elektrischer Energie gezielt Material aus dem Werkstück heraus. Dieser Abtrag erfolgt durch elektrische Verdampfung auf engstem Raum – der dabei sichtbare Funke ist zwar optisch beeindruckend, für die Präzision des Ergebnisses jedoch nicht ausschlaggebend.
Draht und Werkstück werden unterschiedlich elektrisch geladen. Da der Materialabtrag stets dort stattfindet, wo der Abstand zwischen Kathode und Anode am geringsten ist, lassen sich höchstpräzise Konturen und Geometrien realisieren. Um Brandschäden an Draht und Werkstück zu verhindern, läuft der Erosionsprozess in einem leitfähigen Flüssigkeitsmedium ab.
Die Fertigung erodierter Werkstücke setzt eine fundierte Fachausbildung oder eine umfangreiche, praxisnahe Einarbeitung voraus. Der Betrieb von Drahterodiermaschinen ist ausschließlich qualifiziertem Fachpersonal vorbehalten.
4. Drahterodiermaschinen: Fertigungsumfang und Vorteile
Drahterodiermaschinen ermöglichen die Bearbeitung hochkomplexer Formen – dank eines Endlosdrahts, der an einem 5-Achsen-Kopf geführt wird. Dieses Verfahren hat die Fertigung technisch anspruchsvoller Bauteile in der Massenproduktion erst wirtschaftlich möglich gemacht.
Im Vergleich zu CNC-Fräsmaschinen sind Drahterodieranlagen in der Werkzeugfertigung oft die kostengünstigere Wahl. Der entscheidende Vorteil liegt im berührungslosen Abtragungsprozess: Abgesehen vom Schneidedraht selbst tritt kein Werkzeugverschleiß auf. Gleichzeitig ist die Bearbeitbarkeit eines Werkstücks vollkommen unabhängig von seinen Materialeigenschaften – selbst sehr harte Werkstoffe lassen sich präzise und zuverlässig bearbeiten.
5. Drahterodiermaschinen: Führende Hersteller im Überblick
Im Bereich der Drahterodiermaschinen haben sich einige Unternehmen als besonders bedeutende Hersteller etabliert. Zu den bekanntesten Anbietern zählen:
- FANUC
- MITSUBISHI
- AGIE CHARMILLES
Gebrauchtmaschinen dieser und weiterer namhafter Hersteller sind regelmäßig auf dem Markt verfügbar. Das Angebot an gebrauchten Drahterodiermaschinen wird kontinuierlich aktualisiert, sodass sich ein regelmäßiger Blick auf aktuelle Marktangebote lohnt – ob für den Einstieg in die Drahterosion oder zur Erweiterung eines bestehenden Maschinenparks.
Häufig gestellte Fragen
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